„Lebensspuren begleiten“ Aus- und Fortbildung in Seelsorge

Lebensspuren begleiten

Aus- und Fortbildung in Seelsorge für Ehrenamtliche in Altenheim, Krankenhaus und Kirchengemeinde

Das Angebot richtet sich an Menschen im Kirchenkreis, die sich vorstellen können seelsorgerlich in Gemeinden, Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen tätig zu werden. Die Ausbildung qulifiziert sie dazu. Die endet mit einem Kolloquium und einer feierlichen Beauftragung im Rahmen eines Gottesdienstes.

Pfarrer Wilfried Diesterheft-Brehme wird es leiten. Er hat ein Curriculum im Grundkurs und Aufbaukurs nach landeskirchlichen Richtlinien entwickelt. Das Projekt ist dank einer Mischfinanzierung aus Mitteln des Innovationsfonds, Spenden von Privatpersonen, Einrichtungen und Stiftungen sowie der Landeskirche möglich und für drei Jahre konzipiert.

Lebensspuren begleiten_Flyer

Neubau der Kita „Grevelstraße“ in Essen-Frohnhausen bietet nun 80 Plätze

Schlüsselübergabe der Adolphi-Stiftung an das Diakoniewerk

Größer, heller, kinderfreundlicher: Der Neubau der Kita „Grevelstraße“ in Essen-Frohnhausen wurde nun im Rahmen einer symbolischen Schlüsselübergabe vom Bauherrn an den Betreiber übergeben.

„Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, befand Ulrich Leggereit, zuständiger Geschäftsbereichsleiter des Diakoniewerks Essen. Im Investoren-Mietmodell betreibt es nun die von der Adolphi-Stiftung für rund 2,4 Millionen Euro inklusive Ausstattung erbaute Kita. Dritter Kooperationspartner im Bunde ist die Evangelische Kirchengemeinde Essen-Frohnhausen, auf deren ehemaligem Gelände nun auch der Kita-Neubau seinen Platz gefunden hat.

„Die Anzahl der Gruppen konnte durch den Neubau von zwei auf vier ausgeweitet werden“, so Ulrich Leggereit. „Dadurch haben wir nun ausreichend Platz für insgesamt 80 Kinder im Alter von vier Monaten bis zur Einschulung“, freut sich der Geschäftsbereichsleiter über den gelungenen Neubau der nach dem teiloffenen Raumkonzept arbeitenden Kindertagesstätte.

Auf mehr als 700 Quadratmetern Nutzfläche stehen den Kindern nun auch ein Atelier, ein Lese- und Medienraum, eine Weltraum-Spielelandschaft sowie ein Mehrzweckraum mit Kletterwand zur Verfügung. Zudem verfügt das großzügige Außengelände über einen Wasserspielplatz und einen direkten Zugang zum benachbarten Gervinuspark.

„Frohnhausen ist der von fehlenden Kita-Plätzen am stärksten betroffene Stadtteil Essens“, verdeutlichte Ulrich Leggereit die dringende Notwendigkeit der Ausweitung an Betreuungsplätzen. „Zudem hat die Kita nun auch den Zuschlag zum Familienzentrum erhalten und wird sich im kommenden Jahr hierfür zertifizieren lassen.“

In den oberen beiden Etagen des Gebäudes hat die Adolphi-Stiftung zudem 20 neue Seniorenwohnungen integriert, die voraussichtlich schon in Kürze bezugsfertig sein werden.

Symbolische Schlüsselübergabe der Adolphi-Stiftung an das Diakoniewerk:
Architekt Peter Lammsfuß, Adolphi-Geschäftsführer Dirk Gersie, Presbyteriums-Vorsitzende Monika Fränkel, Dunja Klaus, stellvertretende Kita-Leiterin, Geschäftsbereichsleiter Ulrich Leggereit, Pfarrerin Susanne Gutjahr-Maurer und Geschäftsführer Joachim Eumann (von links) freuen sich gemeinsam mit den Kita-Kindern über die Fertigstellung des Neubaus.

„Osterkonzerte“ für Bewohner in Frohnhausen

„Seelentreffer! Tränen beim Hof-Konzert“

Ostern 2020 war anders als jedes Osterfest, das man sonst kennt. Das Coronavirus hält die Welt auf Distanz und so auch die Bewohner und Mieter aus den Einrichtungen der Adolphi-Stiftung. Wer aber denkt, die Zeiten seien somit trübe geworden, der irrt sich: Denn gerade jetzt ist es umso wichtiger, den Menschen zu zeigen, dass sie trotz aller Distanz keine Verzichte einbüßen müssen. Der Einfallsreichtum ist so groß, dass es auch möglich ist, Konzerte einfach vom Fenster aus zu betrachten. So auch das Osterkonzert, das die Frohnhauser Bewohnerinnen und Bewohner an diesem Osterwochenende von ihren Fenstern und Balkonen aus erleben durften.

Lesen Sie dazu den Online-Artikel der WAZ vom 12. April 2020

Helden im Alltag – Die Musik kam zum Seniorenheim

Die Bewohner des Ev. Seniorenzentrums Frohnhausen staunten nicht schlecht, vor dem Haus fuhr ein historischer Trecker mit einer Spielorgel auf dem Anhänger vor. Herr Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbund e. V., machte den Menschen eine riesige Freude. Die Bewohner sind schon seit Tagen in Quarantäne, so war der musikalische Besuch eine willkommene Abwechslung. Die Orgel spielte wohl bekannte Lieder und die Bewohner konnten die Sorgen eine Zeitlang vergessen.

Ein großes Dankeschön an Herrn Ritter für seinen selbstlosen Einsatz.

  

Pflegeausbildung – Evangelische Träger stärken die Pflegeausbildung und setzen auf starken Verbund

13 Ausbildungsträger und zwei Pflegeschulen schließen Kooperationsvertrag

Evangelische Träger stärken die Pflegeausbildung und setzen auf starken Verbund

Mit einem gut aufgestellten Diakonie-Verbund reagieren die evangelischen Ausbildungsträger und Pflegeschulen in Essen auf die zum Jahresbeginn in Kraft tretende Einführung der generalistischen Ausbildung in der Pflege: Alle 13 evangelischen Ausbildungsträger schlossen jetzt mit dem Ev. Fachseminar für Pflegeberufe und der Schule für Gesundheits- & Krankenpflege der Evang. Kliniken Essen-Mitte einen weitreichenden Kooperationsvertrag.

„Der 1. Januar 2020 ist ein historisches Datum für die Pflegeausbildung in Deutschland “, sagt Holm Schwanke, Leiter des Evangelischen Fachseminars für Pflegeberufe. „Es werden nicht mehr getrennt voneinander Altenpfleger, Krankenpfleger und Kinderkrankenpfleger ausgebildet. Es gibt dann nur noch die dreijährige, europaweit anerkannte Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann“.

Damit diese sogenannte „generalistische Pflegeausbildung“ mit hoher Qualität gelingen kann, haben sich am 16. Dezember 2019 die evangelischen Träger der praktischen Ausbildungen aus der stationären und ambulanten Langzeitpflege sowie der Akutversorgung in Essen zu einem Ausbildungsverbund zusammengeschlossen. Wichtiger Teil dieses Bündnisses sind das Evangelische Fachseminar für Pflegeberufe und die Krankenpflegeschule der Kliniken Essen-Mitte. Dort werden die über 350 Auszubildenden der neuen evangelischen Ausbildungsinitiative am theoretischen und fachpraktischen Unterricht teilnehmen. Die diakonischen Unternehmen erhöhen so noch einmal ihre bereits großen Anstrengungen in der Pflegeausbildung.

„Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, alle evangelischen Partner im Gesundheitswesen hier in Essen in einer Kooperationsgemeinschaft zu vereinen“, sagt Diakoniepfarrer Andreas Müller, Vorsitzender des Arbeitskreises der Evangelischen Altenhilfeeinrichtungen in Essen. „Damit können wir gemeinsam die Herausforderungen der neuen Pflegeausbildung meistern und den für uns alle so wichtigen Pflegefachkräftenachwuchs in unsrer Stadt gewinnen und ausbilden.“

„Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags bilden die Pflegeschulen und die Träger der praktischen Ausbildung einen starken diakonischen Ausbildungsverbund zur dauerhaften Sicherstellung der Lernorte und der Praxiseinsatzstellen“, erläutert Anette Aldick, Pflegedirektorin der Evang. Kliniken Essen-Mitte. „Die verabredete enge Zusammenarbeit dient dazu, die qualitativ bestmögliche schulische und praktische Ausbildung zu gewährleisten und langfristig sicherzustellen“, unterstrich Dirk Gersie, Geschäftsführer der Adolphi-Stiftung für die Kooperationspartner das gemeinsame Ziel ihrer Zusammenarbeit.

Neben einem Kursplan für jede Ausbildungsmaßnahme erhält jeder Diakonie-Azubi mit seinem Ausbildungsvertrag auch einen individuellen Einsatzplan, der neben dem theoretischen und praktischen Unterricht auch die praktischen Einsätze in der ambulanten und stationären Pflege beinhaltet. Zudem regelt der Kooperationsvertrag auch die Unterstützung, Beratung und Weiterbildung der vor Ort zuständigen Praxisanleitungen, die die Azubis in den Pflicht- und Vertiefungsphasen in den jeweiligen Einrichtungen betreuen. Silke Gerling, Geschäftsbereichsleitung beim Diakoniewerk Essen, betont: „Mit dem Ausbildungsverbund zeigen wir erneut, dass wir attraktive Arbeitgeber sind, die sinnstiftende Beschäftigung, attraktive Vergütungen und verlässliche Berufsaussichten bieten.“

Die Kooperationspartner des Ausbildungsverbundes:

Neben dem Ev. Fachseminar für Pflegeberufe und der Schule für Gesundheits- & Krankenpflege der Evang. Kliniken Essen-Mitte, sind folgende Träger der praktischen Ausbildung an dem Diakonie-Verbund beteiligt:

  • Adolphi-Stiftung Senioreneinrichtungen gGmbH
  • Evangelisches Altenheim Bethesda
  • Evangelisches Altenzentrum am Emscherpark e.V.
  • Evangelisches Pflegeheim Paulushof gGmbH
  • Seniorenzentrum Essen-Frohnhausen gGmbH
  • Evangelisches SeniorenZentrum Kettwig gGmbH
  • Diakoniestationen Essen gGmbH
  • Diakoniewerk Essen gemeinnützige Senioren-und Krankenhilfe GmbH
  • Johannes-Heim. Senioren- und Pflege gGmbH Essen
  • MARTINEUM Altenhilfe gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH
  • Altenwohnheim Essen-Dellwig gGmbH Seniorenstift Martin Luther
  • Stiftung Waldthausen
  • KEM | Evang. Kliniken Essen-Mitte gGmbH

Mehr als 1.700 stationäre Pflegeplätze halten die elf evangelischen Altenhilfeträger in ihren insgesamt 18 Senioreneinrichtungen innerhalb Essens vor, zudem werden rund 1.900 Menschen von den Diakoniestationen ambulant betreut. Rund 175 Auszubildende befinden sich unter den 1.850 Mitarbeitenden – neben etwa 155 Auszubildenden in der Altenpflege bilden die Träger auch im kaufmännischen und im hauswirtschaftlichen Bereich aus. Die Evang. Kliniken Essen-Mitte halten rund 1.000 Krankenhausbetten vor. Zu den 2.600 Mitarbeitenden zählen allein 160 Auszubildende in der Krankenpflege.

Zum Hintergrund: Die Neuregelungen zur generalistischen Pflegeausbildung

Mit dem Gesetz zur Reform der Pflegeberufe tritt ab dem 1. Januar 2020 die generalistische Pflegeausbildung für die Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege in Kraft. Entgegen der bisher getrennt geregelten Pflegeausbildungen erhalten die Auszubildenden nun zwei Jahre lang eine gemeinsame, generalistisch ausgerichtete Ausbildung, in der sie einen Vertiefungsbereich in der praktischen Ausbildung wählen. Auszubildende, die im dritten Ausbildungsjahr die generalistische Ausbildung fortsetzen, erwerben den Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“.

Auszubildende, die ihren Schwerpunkt dagegen in der Pflege alter Menschen oder der Versorgung von Kindern und Jugendlichen sehen, können nun wählen, ob sie – statt die generalistische Ausbildung fortzusetzen – einen gesonderten Abschluss in der Altenpflege oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege erwerben wollen.

 

Kontakt und weitere Informationen:

Bernhard Munzel, Leitung Öffentlichkeitsarbeit
Diakoniewerk Essen
Tel.: 0201 – 2664 595 300
b.munzel@diakoniewerk-essen.de

Senioren basteln und zeigen Standpräsenz am Steeler Weihnachtsmarkt

Niemand gehört zum alten Eisen über 80, schon gar nicht fitte SeniorInnen in Seniorenheimen.

Als Profis wollen sie rüberkommen, ein Banner wurde eigens gedruckt, um auf ihre Präsenz hinzuweisen: Wir sind am diesjährigen Steeler Weihnachtsmarkt am Samstag, den 9.11.2019 dabei!

Im Vorfeld wurden in den letzten Monaten Socken, TopflappenWeihnachtskarten und selbstgebastelte Arm- und Halsketten für den Verkauf gebastelt.

Es waren die Bewohner aus den Ev. Seniorenzentren der Essener Adolphi-Stifung in der Möserstraße in Frohnhausen und in Huttrop in der Töpferstraße in der Begleitung mit den Betreuerinnen Milena Einecke, Katja Welz, Silvia Dreyer und Heidrun Kujawa, die ihren Stand besuchten. Ein Spaziergang auf dem Markt und ein Besuch zum Aufwärmen in einem Steeler Cafe rundeten den Besuch des Weihnachtsmarktes ab.

Es war eine tolle Erfahrung für die Senioren, ihre Handarbeiten, welche sonst nur in der Einrichtung verkauft werden, auf dem Steeler Weihnachtsmarkt präsentieren zu können. Wer kann schon behaupten, für einen Tag einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt gehabt zu haben.

Die Erlöse gehen an den hauseigenen Förderverein des Seniorenzentrums.

Diese schöne Gemeinschaftsveranstaltung nutzten fünf Bewohnerinnen des Ev. Seniorenzentrums an der Töpferstraße zusammen mit ihrem Einrichtungsleiter Herrn Arnd Schneider zum Besuch ihres Standes.

Fotos: Arnd Schneider

Text: Sigrid Auberg, Öffentlichkeitsarbeit der Adolphi-Stiftung

Neubauprojekt | Ev. Seniorenzentrum Frohnhausen

Das neue Ev. Seniorenzentrum Essen-Frohnhausen entsteht – Schritt für Schritt!
Hier informieren wir Sie aktuell im Bautagebuch über die neuesten Fortschritte beim Bau.

 

Baufortschritt | August 2020

 

Baufortschritt | Dezember 2019

 

Baufortschritt | 22. Oktober 2019

Als wichtige Baumaßnahmen im Herbst ist Folgendes zu nennen. Ende Oktober wurde der Keller von außen gedämmt, Erdreich in diesen Bereichen angeschüttet und im EG wurden Wände gesetzt.

Die ersten EG Innenwände wurden gemauert.

 

16.09.2019 | Untergeschoss

Die Bewehrung der Bodenplatte wurde in der 38. KW verlegt.
Auf den Fotos erkennt man das Untergeschoss des neuen Gebäudes mit seinen Kellerräumen. Die Kellerwände wurden jüngst aufgestellt. Die Streifenfundamente aufgefüllt.
Man gewinnt eine Vorstellung von der Größe des neuen Gebäudes, das in zwei Bauabschnitten errichtet wird.

 

Juli 2019 | Blick auf die Baustelle
Aushub der Baugrube, Beseitigung von Erdreich

 

 

 

 

 

 

 

 

Frühjahr 2019 | Abriss des Altbaues

Neubauprojekt

Nach Abriss des alten Ev. Seniorenzentrums Essen-Frohnhausen an der Möserstraße baut die Evangelische Adolphi-Stiftung seit Frühjahr 2019 in zwei Bauabschnitten bis 2021 eine neue Senioreneinrichtung mit 93 stationären und 13 Kurzzeit-Pflegeplätzen sowie 26 altengerechten Wohnungen (Whg. mit Service, 45 und 60 qm). Die Wohnungen verfügen alle über Balkon oder Terrasse.

Die neue Einrichtung erhält ihren Haupteingang an der Onckenstraße und ist damit direkt an die Haltestellen des Öffentlichen Nahverkehrs angeschlossen. Die Seniorenwohnungen werden über einen separaten Eingang über die Onckenstraße erschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes ist für Oktober 2020 geplant. Die Gesamtfertigstellung für 2021/2022.

 

 

 

 

 

 

Fotos: Arnd Schneider | Einrichtungsleitung Ev. Seniorenzentrum Frohnhausen

Erhalt des Hygienequalitätssiegels der Stufe II

Wir, das Adolphinum, das Paulus-Quartier und das Paul-Hannig-Heim, haben am 4. Juli 2019 im Rahmen der Netzwerkkonferenz des Netzwerkes MRE (Multiresistente Erreger) das Hygienequalitätssiegel der Stufe II erhalten.

Nach dem Erhalt des Hygienesiegels der Stufe I wurde die Qualitätsvorgabe um drei weitere Ziele auf 10 Qualitätsziele erhöht.

Nach der strukturellen Überprüfung der Vorgabe folgte eine Hygienevisite in den Einrichtungen zur Überprüfung der Umsetzung der Qualitätsvorgaben.

Diese haben alle drei Einrichtungen erfolgreich bestanden.

   

Tanja Machenbach,
Einrichtungsleitung Paul-Hannig-Heim