„Das ist Adolphi“ –
der Kalender 2023

Zum Weihnachtsfest haben wir unsere Bewohnerinnen und Bewohner, Mieterinnen und Mieter sowie unsere ehrenamtlichen Mitarbeitenden wieder mit einem thematisierten Wandkalender beschenkt. Unter dem Leitsatz „Das ist Adolphi“ präsentiert sich die Stiftung diesmal in ihrer Vielfalt und zeigt sich in 12 Motiven, die von der Jahreslosung 2023 und dessen Monatssprüchen geleitet werden, in Aktion und mit ihrem Angebots-Repertoire.

Eine lebendige Auswahl zieht sich u.A. durch die Themen Bau, Pflege, Mitarbeitende und Ausbildung – und noch so vieles mehr.

Unsere neuen angehenden Pflegefachkräfte erfahren beim Willkommenstag das Alter mit GERT®

Wir freuen uns über unseren Zuwachs an motivierten und neugierigen Pflegefachkräfte-Azubis, die am 28. November zum Willkommenstag im Adolphinum in Essen-Bergerhausen zu Gast waren. Damit ihnen der Einstieg in den Arbeits- und Pflegealltag auch gut gelingt, vermittelte unsere Fortbildungsbeauftragte Anna Herten ihnen in einer Schulung für neue Mitarbeitende den nötigen Input über unser Unternehmen.

Von links nach rechts, hintere Reihe:
Farshad Bazgosha, Queen Tina Eshillonu, Hassan Chehade, Anstasiia Savchenko, Jasmin Mc Lean,
Anna Herten (Fortbildungsbeauftragte), Bastina Happel
Von links nach rechts, vordere Reihe:
Sami Asharif, Abdul Dahdouh, Anna Gedenk, Mahmoud Alshek

Am Nachmittag kam dann auch wieder der Alterssimulator GERT® zum Einsatz. Mit dem GERonTologischen Alterssimulationsanzug konnten die Auszubildenden mit Hilfe von verschiedenstem Zubehör selbst erfahren, was es heißt, mit altersbedingten Einschränkungen und Erkrankungen den Alltag zu meistern. Zum Beispiel konnten mit speziellen Brillen eine Eintrübung der Augenlinse und weitere Augenerkrankungen nachempfunden werden. Sogar ein Tinitus und Tremor lassen sich simulieren.


Farshad Bazgosha beschäftigt sich hier mit dem „Tinitus-Simulator“. Hierdurch können die verschiedensten störenden und oft belastenden Ohrgeräusche gehört werden.


Von links nach rechts:
Anna Gedenk, Jasmin Mc Lean, Sami Alsharif, Abdul Dahdouh, Anastasiia Savchenco
Mit speziellen Brillen können die Auszubildenden z.B. eine Eintrübung der Augenlinse und weitere Augenerkrankungen nachempfinden.

Für den Einstieg in ihren neuen, beruflichen Abschnitt und zum Verständnis unserer unterschiedlich eingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohner, war dies für unsere Neulinge ein wertvolles Erfahrungsfeld. Zudem ist GERT® Bestandteil unseres Fortbildungsangebots, in dem die Sensibilisierung der Mitarbeitenden auf altersbedingte Krankheiten geschult wird.

Hassan Chehade, hier mit Abdul Dahdouh (im Hintergrund)

 

Pommes für alle!

Die letzte Baubesprechung zu unserem Ersatzneubau des Ev. Seniorenzentrums Frohnhausen fand am 19. Oktober 2022 statt. Herr Hilse (Planungsgruppe Hilse, Arnsberg) unser Fachplaner für Heizung, Lüftung, Sanitär, nahm dies zum Anlass und lud zu Pommes und Currywurst ein.

Herr Hilse ist ein großer Schalke-Fan. Er organisiert Events mit Schalker-Größen zumeist für einen guten Zweck. Nun hat er uns bedacht und den ehemaligen Schalker Spieler, Dietmar „Didi“ Schacht, mit seinem originellen Imbisswagen engagiert. Die Bewohner*innen und Mitarbeitenden des Ev. Seniorenzentrums Frohnhausen waren sichtlich begeistert und freuten sich über die große Zuwendung.

Von uns allen nochmals einen großen Dank an Herrn Hilse!

V.l.n.r.
Bauleiter H. J. Laqua, Fachplaner Elektro H. Beutler, Einrichtungsleitung A. Schneider, Fachplaner HLS J. Hilse, Geschäftsführer/Vorstand D. Gersie, Gebäudemanagement A. Görlich, Projektsteuerer R. Winter, Architekt P. Lammsfuß, (hinten Mitte) Dietmar „Didi“ Schacht

 

Die Mitarbeitenden des Ev. Seniorenzentrums Frohnhausen zusammen mit Dietmar „Didi“ Schacht

Umzug und Einzug geglückt

Endlich war es am 4. Oktober soweit: Nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes des Ersatzneubaus in der Onckenstraße 10/12 konnten 19 Senioren aus dem Interimsquartier in der Töpferstraße die neuen Pflegeplätze im Ev. Seniorenzentrum in Frohnhausen beziehen. Damit endet der ca. dreijährige Aufenthalt in Huttrop. Mit dem adolphi-eigenen Kleinbus und für einige Bewohner*innen – liegend/im Rollstuhl –  betreut im Johanniterbus ging es durch die Stadt. Wir danken herzlich für diesen ehrenamtlichen Einsatz. Alle Beteiligten waren guter Stimmung und zum Empfang im Neubau gab es ein Herzliches Willkommen. Wir wünschen eine schnelle Eingewöhnung!

 

Willkommenstag

Willkommenstag für unsere neuen Auszubildenden!

Am 4. Oktober, dem ersten Tag der praktischen Ausbildung beim Träger, begrüßten wir unsere angehenden Pflegefachassistenten und –assistentinnen:


(von links nach rechts)

Frau Dr. Julia Lewitzki (Leitung Personal und Recht), Thomasz Duranczyk, Michele Steingaß, Mostafa Hosseiny, Hermann Proll, Adam Prinz, Stefanie Görgens, Vanessa Berger
Während der Einführungsveranstaltung für unsere neuen Auszubildenden, kam auch Frau Dr. Lewitzki dazu und ließ es sich nicht nehmen, alle neuen Mitarbeiter*innen persönlich zu begrüßen und kennenzulernen.

Im zweiten Teil wurde es dann praxisbezogen: Mit dem GERonTologischen Simulator „GERT“ erfuhren die Auszubildenden am eigenen Leib, wie sich ein alter Mensch mit altersbedingten Einschränkungen fühlt. Dazu hatte Magdalena Rex (Ausbildungsbeauftragte) mehrere Stationen aufgebaut, an denen die Teilnehmer*innen verschiedenste Einschränkung erleben/erfahren konnten. So konnten die Auszubildenden z. B. spezielle Brillen aufsetzen, die vor allem Augenerkrankungen im Alter simulieren (z. B. grauer und grüner Star, einseitige Netzhautablösung, etc.).


(von links nach rechts) Stefanie Görgens, Vanessa Berger, Michele Steingaß

Aber auch durch spezielle Handschuhe, Gewichtsweste und mehrere Gewichtsmanschetten oder durch Knie- oder Ellbogenbandagen erfuhren die Auszubildenden, was es heißt sich mit Einschränkungen zurechtzufinden und alltägliche Verrichtungen, wie z. B. sich ein Glas Wasser einzuschenken, nur noch mit großer Mühe zu schaffen sind.

 


(von links nach rechts) Mostafa Hosseiny, Adam Prinz

 


(von links nach rechts) Hermann Proll, Vanessa Berger

 


(von links nach rechts) Thomasz Duranczyk, Mostafa Hosseiny

Das Feedback, diese Erfahrungen gemacht zu haben, viel einstimmig aus: Alle Auszubildenden finden es hilfreich für ihren beruflichen Alltag, sich durch diese Simulation auch einmal in den Körper eines alten Menschen hineinversetzen zu können und so die Bedürfnisse und Hilfebedarfe des alten Menschen besser verstehen zu lernen.

„Herzlich Willkommen“ an dieser Stelle und das Team der Adolphi-Stiftung wünscht allen Auszubildenden einen guten Start in die Ausbildung zum Pflegefachassistenten/ -assistentin!

Examensfeier

Herzlichen Glückwunsch an unsere „ehemaligen Auszubildenden“, denn am Freitag, den 30. September erhielten die „frisch gebackenen“ Altenpflegerinnen und Altenpfleger im evangelischen Fachseminar bei einer kleinen Feier ihr Examenszeugnis überreicht!
Wir gratulieren allen herzlich zur bestandenen Prüfung und wünschen ihnen nun viel Erfolg für Ihr berufliches Weiterkommen im Unternehmen.

(von links nach rechts)
Angelique Haagmann (Praxisanleitung)
Tim Radtke (examinierte Altenpfleger)
Agnes Adamczyk (Pflegedienstleitung)
Aus dem EV. SENIORENZENTRUM Essen-Frohnhausen gGmbH

 


(von links nach rechts)
Andrea Pluta (examinierte Altenpflegerin)
Magdalena Rex (Ausbildungsbeauftragte)
Aus der SENIORENSTIFTUNG ADOLPHINUM

 


(von links nach rechts)
Magdalena Rex (Ausbildungsbeauftragte)
Nicole Graf (examinierte Altenpflegerin)
Sascha Marschner (Pflegedienstleitung)
Aus dem SENIORENZENTRUM PAULUS-QUARTIER

Entstehung des
Gervinus-Quartiers

Seit Anfang des Jahres wird im neuen Gervinus-Quartier in Frohnhausen an zwei weiteren Standorten unserer Adolphi-Stiftung  gearbeitet. In der Grevelstraße 38 entsteht in dem Gebäudewohnkomplex aus den 1990er Jahren eine Tagespflege für insgesamt 13 Tagesgäste. In direkter Nachbarschaft dazu laufen die Umbaumaßnahmen des alten Gemeinderaums in der Grevelstraße 36 zu einem Senioren-Café. Beide Objekte werden kernsaniert und erhalten je eine eigene Terrasse. Die Eröffnungen sind für diesen Sommer 2022 geplant. Das Café ist für alle geöffnet! – Alt und Jung.

 

 


Rechts Eingang/Zufahrt zur Tagespflege

 


Blick in die Küche mit Durchreiche

 


Blick in den zukünftigen Aufenthaltsraum der Tagespflege (Dienstzimmer im hinteren Bereich)

 


Café der Begegnung im Gervinus-Quartier, geplant ist eine kleine Terrasse

 


Umbau, Grundriss des zukünftigen Cafès

 


Tagespflege (vorne), Zugang Café links

„Qwiek.up.“ –
Ein Gewinn für die Sinne

Vier unserer Seniorenheime verfügen seit neuestem über einen Erlebnis-Projektor, dem Qwiek.up. Dieser wird erfolgreich in der Pflege/Betreuung und auch zur Unterhaltung eingesetzt. Das geschieht über Bild und Ton. So wirft das Gerät Videosequenzen an Wand oder Zimmerdecke und simuliert zum Beispiel einen Waldspaziergang oder eine Unterwasserwelt.

Von dieser Möglichkeit profitieren vor allem bettlägerige Bewohner*Innen. Aber auch für Menschen mit Demenz zeigt sich der Projektor von Vorteil, da der Raum hierfür nicht abgedunkelt werden muss. Bei nächtlicher Unruhe kann der Qwiek.up zur Beruhigung beitragen.

Die Wirkung kann sowohl entspannend, als auch aktivierend sein. Dem Gerät liegt ein  multifunktionales Konzept – „Snoezeln“ (Schlummern) – aus den Niederlanden zugrunde. Es löst Sinnesempfindungen aus und kann sowohl therapeutisch als auch zur Förderung von Fähigkeiten verwendet werden.

Unterhaltsame Filme, wie z.B. Konzertausschnitte von André Rieu, bringen gerade auch wegen der pandemiebedingten Einschränkungen einen großen Zugewinn.

Das kleine, schiebbare Gerät ist einfach für Pflege-/ Betreuungspersonal und auch Angehörige über einen USB-Zugang zu bedienen. Ein Stick mit einer Grußbotschaft von Angehörigen oder Freunden ist schnell eingesteckt und bringt Freude.

 

Die Einrichtungsleiterin Frau Tanja Machenbach konnte sogar ein Handyvideo vom letzten Zirkusbesuch in großer Gruppe im Paul-Hannig-Heim präsentieren.

Die Pflegekraft im Paul-Hannig-Heim, Frau Ann Katrin Hehn, führt das Gerät vor.